Privatsternwarte Bischbrunn e.V.
Privatsternwarte Bischbrunn e.V.

Infografik: Astrohighlights im Herbst 2019

Quelle: Astroshop

Monats - News September 2019

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Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Thema Mond, Sternschnuppenströme, Sternenhimmel und den Planeten unseres Sonnensystems.

Himmelskalender September 2019

 

MOND

  • 06.09. Mond im ersten Viertel
    Mond bei Jupiter (Abendhimmel)
  • 08.09. Mond bei Saturn (Abendhimmel)
  • 10.09. Neptun in Opposition
  • 14.09. Vollmond
  • 22.09. Mond im letzten Viertel
  • 23.09. Herbstbeginn
  • 28.09. Neumond

Alle Angaben ohne Gewähr

 

Alle Angaben aus dem Kosmos Himmelsjahr 2019.

www.kosmos.de


Ein Service von www.Der-Mond.org

Mondphasen im September 2019

Mondkalender (c) by schulferien.org

Sternschnuppenströme im September 2019

Periodische Sternschnuppenströme

 

Schon in der Nacht zum 1. September erreichen die Alpha-Aurigiden ihr Maximum. Es handelt sich um recht schnelle Sternschnuppen – um die 65 Kilometer pro Sekunde. Der Radiant liegt nahe Kapella im Fuhrmann. Seit ihrer Entdeckung 1935 gab es wiederholt erhöhte Raten. Zuletzt wurden 2007 kurzfristig im Maximum mehr als hundert Meteore beobachtet. Der Ursprungskomet C/1911 N1 (Kiess) wird erst wieder in mehr als 2000 Jahren ins innere Sonnensystem gelangen. Die Teilchen, die zu den hohen Raten führten, befinden sich auf weit engeren Umlaufbahnen als der Komet.

 

Die Pisciden sind im gesamten September aktiv. Ihr Ausstrahlungspunkt liegt in den Fischen. Beste Beobachtungszeit ist zwischen 22h und 4h morgens. Das Maximum ist um den 20. September zu erwarten, wobei nur etwa fünf bis zehn Meteore pro Stunde auftauchen. Die Geschwindigkeit der Meteoroide liegt um 25 Kilometer pro Sekunde. Die Pisciden zerfallen in mehrere Teilströme, einer davon ist bis Mitte Oktober tätig.

 

Die Epsilon-Perseiden treten ebenfalls im September auf. Zum Maximum am 9. werden etwa zehn Meteore pro Stunde erwartet. In manchen Jahren wurden erhöhte Raten beobachtet, so 2008 und 2013, wo im Maximum bis zu dreißig Sternschnuppen gezählt wurden. Mit Überraschungen ist zu rechnen.

 

Die Süd-Tauriden tauchen vom letzten Septemberdrittel bis Ende November auf. Ihr Radiant liegt im Stier. Der Tauriden Strom geht wahrscheinlich auf den Kometen 2P/Encke zurück. Das wenig ausgeprägte Maximum fällt auf den 11. November. Die Objekte sind um 30 Kilometer pro Sekunde schnell, haben also mittlere Geschwindigkeiten.

 

Ein relativ neuer Strom sind die Delta-Aurigiden, deren Radiant im Fuhrmann nahe Aurigae zu finden ist. Es sind schnelle, aber seltene Objekte. Ihre Geschwindigkeiten liegen bei 60 Kilometer pro Sekunde. Sie erscheinen vom 17. September bis etwa 9. Oktober, wobei das wenig ausgeprägte Maximum um den 3. Oktober liegt. Nur etwa fünf Meteore sind pro Stunde zu erwarten. Nur etwa fünf Meteore tauchen pro Stunde auf.

 

 

Alle Angaben ohne Gewähr

 

Alle Angaben aus dem Kosmos Himmelsjahr 2019.

www.kosmos.de

Der Sternenhimmel im September 2019

Sternenkarte exakt gültig am 15. September 23 Uhr MESZ

Nach den hellen Sommernächten wird es im September wieder deutlich früher dunkel. Bereits gegen 21:30 Uhr kann man die meisten Sternbilder sehen. Senkrecht über uns fällt zuerst der helle Stern Wega auf. Wer später, wenn es ganz dunkel geworden ist, dort noch einmal hinschaut, wird auch das kleine rautenförmige Sternbild Leier erkennen, in dem Wega der hellste Stern ist. Wer die Leier nicht sieht, hat nicht Wega, sondern vielleicht den Stern Atair (Sternbild Adler) oder Deneb (Sternbild Schwan) im Visier. Wega, Atair und Deneb bilden zusammen ein großes Dreieck, das man „Sommerdreieck“ nennt.

 

Mitten im Sommerdreieck und etwas links davon findet man die kleinen Sternbilder Pfeil und Delfin. Sie haben beide keine hellen Sterne, aber da sie so klein sind, fallen ihre Figuren auf den ersten Blick auf. Jetzt macht sich auch die Milchstraße als fahl schimmerndes Band hoch über unseren Köpfen bemerkbar. Sowohl der westliche Teil des Himmels mit den herabziehenden Frühsommersternbildern als auch der Osthimmel mit den aufsteigenden Herbststernbilder ist arm an hellen Sternen. Dafür lenkt der Planet Saturn knapp über dem Südwesthorizont die Blicke auf sich.


 

Quelle: „Vereinigung der Sternfreunde e.V.“ 

Die Planeten im September 2019

Merkur macht es Venus im August nach, er steht von uns aus gesehen hinter der Sonne. Ergebnis: Merkur ist diesen Monat nicht am dunklen Himmel vertreten.

 

Venus nimmt ganz langsam wieder Abstand zur Sonne, wird von ihrem Licht aber noch überstrahlt.

 

Mars ist nun auch in Blickrichtung zur Sonne, wie Merkur und Venus nicht zu sehen.

 

Jupiter nimmt wieder Fahrt auf, im September macht er seine Abschiedstour am Abendhimmel. Am 6. September steht der Halbmond links des Riesenplaneten.

 

Saturn bewegt sich von uns aus gesehen kaum, er schmückt das Sternbild Schütze und ist geht nun bald vor Mitternacht unter.

 

Uranus ist im Monat vor der Opposition, zur Beobachtung empfehlen sich die Stunden nach Mitternacht.

 

Neptun ist der Star des Monats, denn am 10. erreicht er seine Opposition. Mit einer Helligkeit von 7,8 Größenklassen ist Neptun ein Objekt für Fernglas und Fernrohr. Am 6. September läuft Neptun sehr nah, in nur sechs Bogensekunden Abstand, am deutlich helleren Stern phi im Wassermann vorbei.

 

 

Quelle: „Vereinigung der Sternfreunde e.V.“ 

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