Privatsternwarte Bischbrunn e.V.
Privatsternwarte Bischbrunn e.V.

Infografik: Astrohighlights im Herbst 2018

Monats - News September 2018

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Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Thema Mond, Sternschnuppenströme, Sternenhimmel und den Planeten unseres Sonnensystems.

Himmelskalender September 2018

 

MOND

  • 03.09. Mond im letzte Viertel
  • 07.09. Neptun in Opposition
  • 09.09. Neumond
  • 17.09. Mond im ersten Viertel
    Mond bei Saturn (Abendhimmel)
  • 19.09. Mond bei Mars (Mitternacht)
  • 21.09. Venus in maximalem Glanz (Abendhimmel)
  • 23.09. Herbstbeginn
  • 25.09. Vollmond

Ein Service von www.Der-Mond.org

Mondphasen im September 2018

Mondkalender (c) by schulferien.org

Sternschnuppenströme im September 2018

Periodische Sternschnuppenströme

 

Schon in der Nacht zum 1. September erreichen die Alpha-Aurigiden ihr Maximum. Es handelt sich um recht schnelle Sternschnuppen – um die 65 Kilometer pro Sekunde. Der Radiant liegt nahe Kapella im Fuhrmann. Seit ihrer Entdeckung 1935 gab es wiederholt erhöhte Raten. Zuletzt wurden 2007 kurzfristig im Maximum mehr als hundert Meteore beobachtet. Der Ursprungskomet C/1911 N1 (Kiess) wird erst wieder in mehr als 2000 Jahren ins innere Sonnensystem gelangen. Die Teilchen, die zu den hohen Raten führten, befinden sich auf weit engeren Umlaufbahnen als der Komet.

 

Die Pisciden sind im gesamten September aktiv. Ihr Ausstrahlungspunkt liegt in den Fischen. Beste Beobachtungszeit ist zwischen 22h und 4h morgens. Das Maximum ist um den 20. September zu erwarten, wobei nur etwa fünf bis zehn Meteore pro Stunde auftauchen. Die Geschwindigkeit der Meteoroide liegt um 25 Kilometer pro Sekunde. Die Pisciden zerfallen in mehrere Teilströme, einer davon ist bis Mitte Oktober tätig.

 

Die Epsilon-Perseiden treten ebenfalls im September auf. Zum Maximum am 9. werden etwa zehn Meteore pro Stunde erwartet. In manchen Jahren wurden erhöhte Raten beobachtet, so 2008 und 2013, wo im Maximum bis zu dreißig Sternschnuppen gezählt wurden. Mit Überraschungen ist zu rechnen.

 

Die Süd-Tauriden tauchen vom letzten Septemberdrittel bis Ende November auf. Ihr Radiant liegt im Stier. Der Tauriden Strom geht wahrscheinlich auf den Kometen 2P/Encke zurück. Das wenig ausgeprägte Maximum fällt auf den 11. November. Die Objekte sind um 30 Kilometer pro Sekunde schnell, haben also mittlere Geschwindigkeiten.

 

Ein relativ neuer Strom sind die Delta-Aurigiden, deren Radiant im Fuhrmann nahe Aurigae zu finden ist. Es sind schnelle, aber seltene Objekte. Ihre Geschwindigkeiten liegen bei 60 Kilometer pro Sekunde. Sie erscheinen vom 17. September bis etwa 9. Oktober, wobei das wenig ausgeprägte Maximum um den 3. Oktober liegt. Nur etwa fünf Meteore sind pro Stunde zu erwarten. Nur etwa fünf Meteore tauchen pro Stunde auf.

 

Alle Angaben ohne Gewähr

 

Alle Angaben aus dem Kosmos Himmelsjahr 2018.

www.kosmos.de

Der Sternenhimmel im September 2018

Sternenkarte exakt gültig am 15. September 0 Uhr MESZ

Nach den hellen Sommernächten wird es im September wieder deutlich früher dunkel. Bereits gegen 21:30 Uhr kann man die meisten Sternbilder sehen. Früh am Abend ist es am Himmel immer noch Sommer, was man gut am Sommerdreieck mit Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler erkennen kann. Zu späterer Stunde – die Sternkarte gilt immer für Mitternacht (bei Sommerzeit sogar für 1 Uhr) – steht das große „Herbstviereck“ hoch am Himmel. Drei seiner Sterne gehören zum Sternbild Pegasus, die linke obere Ecke dagegen zur Lichterkette der Andromeda.

 

Unterhalb von Pegasus und Andromeda stehen die Tierkreissternbilder Steinbock, Wassermann und Fische. Alle drei Sternbilder sind aber nur mit so schwachen Sternen gesegnet, dass man einen ziemlich dunklen Beobachtungsort braucht, um sie am Himmel zu finden. An helleren Sternen in dieser Gegend fällt einzig Diphda im Sternbild Walfisch auf. Sehr nah am Horizont kann man außerdem die helle Fomalhaut im Südlichen Fisch funkeln sehen. Für Hobbyastronomen bieten sich in den Herbstmonaten die fernen Planeten Uranus und Neptun als Beobachtungsziel an. Der rote Planet Mars ist ein Objekt für die frühen Abendstunden.

 

Die Planeten im September 2018

Merkur ist Anfang September am Morgenhimmel über dem Nordosthorizont zu sehen. Ab 5:30 Uhr Sommerzeit.

 

Venus glänzt am 21. mit maximaler Helligkeit am Abendhimmel, geht jetzt aber immer früher unter und entzieht sich Ende September unseren Blicken.

 

Mars ist der Planet für die erste Nachthälfte. Am 19. September steht der zunehmende Mond neben ihm.

 

Jupiter hat seine beste Sichtbarkeit in diesem Jahr nun hinter sich, er verabschiedet sich langsam vom Abendhimmel.

 

Saturn kann man wie Mars und Jupiter am Abendhimmel sehen. Am 17. September begegnet ihm der Halbmond.

 

Uranus zieht seine Bahn im Grenzgebiet der Sternbilder Fische und Widder. Ab diesem Monat lohnt es sich, den grünlichen Planeten aufzusuchen.

 

Neptun steht am 7. September der Sonne gegenüber, er erreicht seine diesjährige Opposition, beste Beobachtungsbedingungen.

Quelle:

Kosmos Himmelsjahr 2018

 

 

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