Privatsternwarte Bischbrunn e.V.
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Infografik: Astrohighlights am Sommerhimmel 2017

Monats - News September 2017

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Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Thema Mond, Sternschnuppenströme, Sternenhimmel und den Planeten unseres Sonnensystems.

Himmelskalender September 2017

 

MOND

  • 05.09. Neptun in Opposition
  • 06.09. Vollmond
  • 13.09. Mond im letzten Viertel
  • 16.09. Merkur beu Mars (Morgenhimmel)
  • 18.09. Mond bei Venus (Morgenhimmel)
  • 19.09. Mond bei Merkur (Morgendämmerung)
  • 20.09. Neumond
  • 22.09. Herbstbeginn, Mond bei Jupiter (Abendhimmel)
  • 26.09. Mond bei Saturn (Abendhimmel)
  • 28.09. Mond im ersten Viertel

Ein Service von www.Der-Mond.org

Mondphasen im September 2017

Mondkalender (c) by schulferien.org

Sternschnuppenströme im September 2017

Periodische Sternschnuppenströme

 

Schon in der Nacht zum 1. September erreichen die Alpha-Aurigiden ihr Maximum. Es handelt sich um recht schnelle Sternschnuppen – um die 65 Kilometer pro Sekunde. Der Radiant liegt nahe Kapella im Fuhrmann. Seit ihrer Entdeckung 1935 gab es wiederholt erhöhte Raten. Zuletzt wurden 2007 kurzfristig im Maximum mehr als hundert Meteore beobachtet. Der Ursprungskomet C/1911 N1 (Kiess) wird erst wieder in mehr als 2000 Jahren ins innere Sonnensystem gelangen. Die Teilchen, die zu den hohen Raten führten, befinden sich auf weit engeren Umlaufbahnen als der Komet.

 

Die Pisciden sind im gesamten September aktiv. Ihr Ausstrahlungspunkt liegt in den Fischen. Beste Beobachtungszeit ist zwischen 22h und 4h morgens. Das Maximum ist um den 19. September zu erwarten, wobei nur etwa fünf bis zehn Meteore pro Stunde auftauchen. Die Geschwindigkeit der Meteoroide liegt um 25 Kilometer pro Sekunde. Die Pisciden zerfallen in mehrere Teilströme, einer davon ist bis Mitte Oktober tätig.

 

Die Epsilon-Perseiden treten ebenfalls im September auf. Zum Maximum am 8. werden etwa zehn Meteore pro Stunde erwartet. In manchen Jahren wurden erhöhte Raten beobachtet, so 2008 und 2013, wo im Maximum bis zu dreißig Sternschnuppen gezählt wurden. Für 2017 gibt es kein vorausberechnetes maximum.

 

Die Süd-Tauriden tauchen vom letzten Septemberdrittel bis Ende November auf. Ihr Radiant liegt im Stier. Der Tauriden Strom geht wahrscheinlich auf den Kometen 2P/Encke zurück. Das wenig ausgeprägte Maximum fällt auf den 10. November. Die Objekte sind um 30 Kilometer pro Sekunde schnell, haben also mittlere Geschwindigkeiten.

 

Ein relativ neuer Strom sind die Delta-Aurigiden, deren Radiant im Fuhrmann nahe Aurigae zu finden ist. Es sind schnelle, aber seltene Objekte. Ihre Geschwindigkeiten liegen bei 60 Kilometer pro Sekunde. Sie erscheinen vom 16. September bis etwa 8. Oktober, wobei das wenig ausgeprägte Maximum um den 3. Oktober liegt. Nur etwa fünf Meteore sind pro Stunde zu erwarten. Nur etwa fünf Meteore tauchen pro Stunde auf.

 

Alle Angaben ohne Gewähr

 

Alle Angaben aus dem Kosmos Himmelsjahr 2017.

www.kosmos.de

Der Sternenhimmel im September 2017

Sternenkarte exakt gültig am 15. September 1 Uhr MESZ

Nach den hellen Sommernächten wird es im September wieder deutlich früher dunkel. Bereits gegen 21:30 Uhr kann man die meisten Sternbilder sehen. Früh am Abend ist es am Himmel immer noch Sommer, was man gut am Sommerdreieck mit Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler erkennen kann. Zu späterer Stunde – unsere Sternkarte gilt ja immer für Mitternacht (bei Sommerzeit sogar für 1 Uhr) – steht das große „Herbstviereck“ hoch am Himmel. Drei seiner Sterne gehören zum Sternbild Pegasus, die linke obere Ecke dagegen zur Lichterkette der Andromeda.

 

Unterhalb von Pegasus und Andromeda stehen die Tierkreissternbilder Steinbock, Wassermann und Fische. Alle drei Sternbilder sind aber nur mit so schwachen Sternen gesegnet, dass man einen ziemlich dunklen Beobachtungsort braucht, um sie am Himmel zu finden. An helleren Sternen in dieser Gegend fällt einzig Diphda im Sternbild Walfisch auf. Sehr nah am Horizont kann man außerdem die helle Fomalhaut im Südlichen Fisch funkeln sehen. Für Hobbyastronomen bieten sich in den Herbstmonaten die fernen Planeten Uranus und Neptun als Beobachtungsziel an.

Die Planeten im September 2017

Merkur taucht zur Monatsmitte am Morgenhimmel auf. Etwa vom 12. bis 20. September wird man den sonnennächsten Planeten gegen 6 Uhr im Osten sehen können. Nicht weit von Merkur entfernt steht Mars.

 

Venus ist weiterhin Morgenstern, sie geht deutlich vor Merkur auf und ist wie immer viel heller.

 

Mars taucht ab Mitte September am Morgenhimmel auf, in seiner Nähe findet man Merkur. Am 16. September sind die beiden Planeten nur drei Bogenminuten (ein Zehntel des Vollmonddurchmessers) voneinander entfernt.

 

Jupiter ist in der ersten Monatshälfte noch abends sichtbar, zieht sich dann in die helle Umgebung der Sonne zurück.

 

Saturn läutet abends die Beobachtungsnacht ein, weiterhin tief im Süden bzw. Südwesten.

 

Uranus kann man jetzt schon vor Mitternacht aufsuchen, einen freien Blick in Richtung Osten vorausgesetzt.

 

Neptun kommt am 5. September in Opposition zur Sonne – der fernste Planet ist dann die ganze Nacht lang sichtbar, am besten gegen Mitternacht.

Quelle:

Kosmos Himmelsjahr 2017

 

 

Kontakt:

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Jürgen Väth
Grundstrasse 7a
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