Privatsternwarte Bischbrunn e.V.
Privatsternwarte Bischbrunn e.V.

Infografik: Astrohighlights im Herbst 2017

Monats - News Oktober 2017

Unser Planetenwanderweg kann ab sofort bereist werden. Viel Spaß bei der Begehung.
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Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Thema Mond, Sternschnuppenströme, Sternenhimmel und den Planeten unseres Sonnensystems.

Himmelskalender Oktober 2017

 

MOND

  • 03.10. Tag der deutschen Einheit, Maus Türöffner Tag
  • 05.10. Vollmond, Venus bei Mars (Morgenhimmel)
  • 12.10. Mond im letzten Viertel
  • 17.10. Mond bei Mars (Morgenhimmel)
  • 18.10. Mond bei Venus (Morgendämmerung)
  • 19.10. Neumond, Uranus in Opposition
  • 27.10. Mond im ersten Viertel
  • 29.10. Ende der Sommerzeit
  • 30.10. Mond bei Neptun (Mitternacht)

Ein Service von www.Der-Mond.org

Mondphasen im Oktober 2017

Mondkalender (c) by schulferien.org

Sternschnuppenströme im Oktober 2017

Periodische Sternschnuppenströme

 

Die Dalta-Draconiden, auch Oktober-Draconiden genannt, sind ein temporärer Strom, dessen Radiant im Sternbild des Drachen etwa 3° östlich von Draconis liegt. Der Radiant liegt somit in unmittelbarer Zenitnähe bei seiner Kulmination.
Die Oktober-Draconiden führen ihren Ursprung auf den Kometen 21P/Giacobini-Zinner zurück, weshalb dieser Meteorstrom auch 
Giacobiniden heißt.

 

Vom 4. bis 8. Oktober passiert die Erde relativ nahe den absteigenden Knoten der Bahn des Kometen 21P. Seine Umlaufzeit beträgt 6,5 Jahre. Das Maximum erreicht dieser Strom am 8., wobei stets wechselnde Raten zu registrieren sind. Im Jahr 2011 gab es eine Häufigkeit von 400 Sternschnuppen pro Stunde. Die Meteore treffen die irdische Atmosphäre mir 21 Kilometer pro Sekunde.

 

Von Anfang Oktober bis in die erste Novemberwoche sind die Orioniden aktiv, deren Ursprung auf den Halleyschen Komet deutet. Mit dem Maximum ist am 20. Oktober zu rechnen, wobei etwa 20 Meteore pro Stunde zu erwarten sind. Die Breite des Stromes ist recht ausgedehnt, so dass die Orioniden von Anfang Oktober bis 6. November auftreten. Der Radiant liegt etwa 10° nordöstlich von Beteigeuze. Es handelt sich bei den Orioniden um sehr schnelle Objekte (um 65 Kilometer pro Sekunde).
Die Frequenz ist von Jahr zu Jahr verschieden. Im Jahr 2010 flammten im Maximum am 21. Oktober gegen 10h MEZ innerhalb einer Stunde um die vierzig Sternschnuppen auf.

in den  Jahren 2006 und 2009 durchquerte die Erde Bereiche, in denen Meteoroide durch Jupiters Gravitationseinfluss konzentriert waren und auffallend hohe Raten verursachten. Auch in den Tagen vor dem Maximum wurden schon erhöhte Raten beobachtet.

Die beste Beobachtungszeit, um die Orioniden zu verfolgen, ist die Zeit von Mitternacht bis 5h morgens. 

 

Als zwei weitere, wenig bedeutende Meteorströme sind die Epsilon-Geminiden und die Leo-Minoriden zu erwähnen.

 

Die Epsilon-Geminiden liefern nur rund drei Meteore pro Stunde. Sie tauchen vom 14. bis 27. auf, wobei das Maximum auf den 18. fällt.

 

Die Leo-Minoriden erscheinen vom 19. bis 27. Oktober. Ihr bescheidenes Maximum ist am 24. zu erwarten. Die Fallrate liegt ebenfalls im einstelligen Bereich.

 

Alle Angaben ohne Gewähr

 

Alle Angaben aus dem Kosmos Himmelsjahr 2017.

www.kosmos.de

Der Sternenhimmel im Oktober 2017

Sternenkarte exakt gültig am 15. Oktober 1 Uhr MESZ

Die typischen Sternbilder des Herbststernhimmels sind das riesige Sternbild Pegasus, wobei die linke obere Ecke bereits zur Andromeda gehört; man nennt das Pegasus-Quadrat auch Herbstviereck. Unterhalb von Pegasus und Andromeda sind nur Sternbilder mit schwachen Sternen zu sehen: Im Südwesten der Wassermann, im Süden der Walfisch und darüber die Fische.

 

Im Osten ziehen dagegen bereits die Sternbilder des Winterhimmels mit deutlich helleren Sternen auf: Senkrecht über uns die Kassiopeia (das „Himmels-W“), zum Südosthorizont hin gefolgt vom Perseus (mit dem veränderlichen Stern Algol) und dem Stier mit dem prägnanten Sternhaufen der Plejaden und dem rötlichen Stern Aldebaran. Gerade aufgegangen ist der Himmelsjäger Orion mit seinen sieben sehr hellen Sternen. Den auf der Sternkarte eingezeichneten Stern Mira im Sternbild Walfisch wird man vergeblich suchen: dieser Stern verändert periodisch seine Helligkeit und ist dieses Jahr im Herbst nur mit einem Teleskop zu sehen.

Die Planeten im Oktober 2017

Merkur umrundet im Oktober die Sonne, er ist weder morgens noch abends in der Dämmerung zu finden.

 

Venus zieht sich vom Morgenhimmel zurück, dabei begegnet sie Mars am 5. Oktober.

 

Mars macht sich zunehmend am Morgenhimmel bemerkbar, in den Tagen um den 5. Oktober weist die hellere Venus den Weg zum roten Planeten.

 

Jupiter eilt der Sonne entgegen, die er Ende des Monats erreichen wird – der Riesenplanet ist nachts nicht zu sehen.

 

Saturn kann nur noch abends im Südwesten verabschiedet werden.

 

Uranus steht am 19. Oktober im Sternbild Fische in Opposition. Wer den fernen grünlichen Planeten noch nie gesehen hat, sollte das jetzt mit Fernglas oder Fernrohr ausprobieren.

 

Neptun hat seine diesjährige Opposition schon hinter sich, daher findet man ihn jetzt zunehmend besser am Abendhimmel

Quelle:

Kosmos Himmelsjahr 2017

 

 

Kontakt:

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Jürgen Väth
Grundstrasse 7a
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