Privatsternwarte Bischbrunn e.V.
Privatsternwarte Bischbrunn e.V.

Infografik: Astrohighlights im Winter 2019/2020

Quelle: Astroshop www.astroshop.de

Monats - News Januar 2020

Unser Planetenwanderweg kann ab sofort bereist werden. Viel Spaß bei der Begehung.
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Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Thema Mond, Sternschnuppenströme, Sternenhimmel und den Planeten unseres Sonnensystems.

Himmelskalender Januar 2020

 

MOND

  • 01.01. Neujahr
  • 03.01. Mond im ersten Viertel
  • 05.01. Erde in Sonnennähe
  • 06.01. Heilige drei Könige
  • 07.01. Mond bei Aldebaran - Abends
  • 10.01. Vollmond, Halbschattenfisternis
  • 17.01. Mond im letzten Viertel
  • 21.01. Mond bei Mars - morgens
  • 24.01. Neumond
  • 28.01. Mond bei Venus - Abends


Alle Angaben ohne Gewähr

 

Alle Angaben aus dem Kosmos Himmelsjahr 2020.

www.kosmos.de


Ein Service von www.Der-Mond.org

Mondphasen im Januar 2020

Mondkalender (c) by schulferien.org

Sternschnuppenströme im Januar 2020

Periodische Sternschnuppenströme

 

Gleich zu Jahresbeginn sind die QUADRANTIDEN (scheinbarer Ausstrahlungspunkt oder Radiant im Nordteil des Bootes) zu erwarten. Vom 1. bis 10. Januar flammen sie in der zweiten Nachthälfte auf. Erst nach Mitternacht erreicht der Radiant eine größere Höhe, weshalb es sich lohnt, in den Morgenstunden nach den Quadrantiden Ausschau zu halten.
Das spitze Maximum wird am Morgen des 4. Januar erwartet. Der zunehmende Mond ist bereits untergegangen und stört nicht mit seinem Licht. Rund hundert Objekte tauchen im Maximum pro Stunde auf. In manchen Jahren wurden sogar über zweihundert pro Stunde beobachtet. Helle Sternschnuppen kommen dabei nur selten vor.
ein Erzeugerkomet ist nicht sicher bekannt, doch eine Verwandtschaft mit dem Komet 96P/Machholz wird vermutet. Auch zum Planetoiden 2003 EH1 scheint dieser Strom eine Affinität zu besitzen. Die einzelnen Meteoroide haben mittlere Eintrittsgeschwindigkeiten in die Erdatmosphäre von rund 40 Kilometer pro Sekunde. Da der Radiant im Sternbild Bootes liegt, wird dieser Strom auch BOOTIDEN genannt.
Meteore eines in den letzten Jahren identifizierten Stromes mit der Bezeichnung GAMMA URSAE MINORIDEN sind um den 18. sichtbar. Der Radiant befindet sich im „Kasten“ des Kleinen Wagens.

Aus dem Bereich östlich des Oppositionspunktes zur Sonne ist ganzjährig eine Meteoraktivität zu beobachten. Der Schwerpunkt des breiten Radianten verlagert sich im Jahresverlauf entlang der Ekliptik und verursacht eine variable Aktivität. Diese wurde früher verschiedenen einzelnen Strömen zugeschrieben. Die Meteoroide sind mit zahlreichen Objekten im Kleinplaneten-Hauptgürtel assoziiert, worunter sich auch kurzperiodische Kometen oder inaktive Kometen befinden. Die Eintrittsgeschwindigkeit dieser Meteoroide liegt bei 30 km/s. Im Januar verlagert sich dieser als ANTIHELION-Quelle bezeichnete großräumige Radiant durch das Sternbild Krebs (Cancer) Richtung Löwe (Leo). Höchstens fünf Sternschnuppen pro Stunde tauchen auf.

Schon in der Nacht zum 1. September erreichen die Alpha-Aurigiden ihr Maximum. Es handelt sich um recht schnelle Sternschnuppen – um die 65 Kilometer pro Sekunde. Der Radiant liegt nahe Kapella im Fuhrmann. Seit ihrer Entdeckung 1935 gab es wiederholt erhöhte Raten. Zuletzt wurden 2007 kurzfristig im Maximum mehr als hundert Meteore beobachtet. Der Ursprungskomet C/1911 N1 (Kiess) wird erst wieder in mehr als 2000 Jahren ins innere Sonnensystem gelangen. Die Teilchen, die zu den hohen Raten führten, befinden sich auf weit engeren Umlaufbahnen als der Komet.

 

Die Pisciden sind im gesamten September aktiv. Ihr Ausstrahlungspunkt liegt in den Fischen. Beste Beobachtungszeit ist zwischen 22h und 4h morgens. Das Maximum ist um den 20. September zu erwarten, wobei nur etwa fünf bis zehn Meteore pro Stunde auftauchen. Die Geschwindigkeit der Meteoroide liegt um 25 Kilometer pro Sekunde. Die Pisciden zerfallen in mehrere Teilströme, einer davon ist bis Mitte Oktober tätig.

 

Die Epsilon-Perseiden treten ebenfalls im September auf. Zum Maximum am 9. werden etwa zehn Meteore pro Stunde erwartet. In manchen Jahren wurden erhöhte Raten beobachtet, so 2008 und 2013, wo im Maximum bis zu dreißig Sternschnuppen gezählt wurden. Mit Überraschungen ist zu rechnen.

 

Die Süd-Tauriden tauchen vom letzten Septemberdrittel bis Ende November auf. Ihr Radiant liegt im Stier. Der Tauriden Strom geht wahrscheinlich auf den Kometen 2P/Encke zurück. Das wenig ausgeprägte Maximum fällt auf den 11. November. Die Objekte sind um 30 Kilometer pro Sekunde schnell, haben also mittlere Geschwindigkeiten.

 

Ein relativ neuer Strom sind die Delta-Aurigiden, deren Radiant im Fuhrmann nahe Aurigae zu finden ist. Es sind schnelle, aber seltene Objekte. Ihre Geschwindigkeiten liegen bei 60 Kilometer pro Sekunde. Sie erscheinen vom 17. September bis etwa 9. Oktober, wobei das wenig ausgeprägte Maximum um den 3. Oktober liegt. Nur etwa fünf Meteore sind pro Stunde zu erwarten. Nur etwa fünf Meteore tauchen pro Stunde auf.

 

 

Alle Angaben ohne Gewähr.

 

Alle Angaben aus dem Kosmos Himmelsjahr 2020.

www.kosmos.de

Der Sternenhimmel im Januar 2020

Sternenkarte exakt gültig am 15. Januar 22 Uhr MEZ

Auf der Januar-Sternkarte – sie gilt für 22 Uhr – erkennt man in Südrichtung das bekannteste Wintersternbild, den Orion. Seine sieben Sterne sind alle sehr hell. In der von ihnen aufgespannten Form kann man sich gut den menschlichen Körper des Himmelsjägers vorstellen. Unterhalb der drei „Gürtelsterne“ entdeckt man mit einem Fernglas den blass schimmernden Orion-Nebel. Der rechte untere Stern des Orion, Rigel, ist gleichzeitig die rechte untere Ecke des Wintersechsecks. Beim Wintersechseck handelt es sich um kein Sternbild, sondern um eine große Figur aus sechs hellen Sternen verschiedener Sternbilder. Im Uhrzeigersinn folgt auf Rigel im Orion zuerst Sirius (im Großen Hund), dann Procyon (im Kleinen Hund), Castor (in den Zwillingen), Capella (im Fuhrmann), und schließlich Aldebaran im Stier.

 

Die Wintermilchstraße zieht durch die Sternbilder Großer Hund, Einhorn, Zwillinge, Stier, Fuhrmann, Perseus und Kassiopeia. Sie ist nicht so hell wie im Sommer, da wir von der Erde aus derzeit zum Rand unserer Galaxis hin blicken.

Quelle: „Vereinigung der Sternfreunde e.V.“ 

Die Planeten im Januar 2020

Merkur wird Ende Januar am abendlichen Westhorizont auftauchen, aber erst Anfang Februar gut sichtbar sein.

 

Venus strahlt als Abendstern auffällig am westlichen Abendhimmel. Am 27. Januar zieht sie knapp an Neptun vorbei.

 

Mars macht sich am Morgenhimmel bemerkbar. In diesem Jahr wird der rote Planet im Oktober eine günstige Opposition einnehmen. Noch steht er aber tief am Himmel und zieht Mitte Januar an Antares im Skorpion vorbei.

 

Jupiter wird Ende Januar nach seiner Konjunktion mit der Sonne wieder am Morgenhimmel auftauchen – tief am südöstlichen Himmel.

 

Saturn ist von uns aus gesehen nun hinter der Sonne, steht also mit ihr am Taghimmel und ist nachts unter dem Horizont.

 

Uranus ist ein Beobachtungsziel für die erste Nachthälfte, gegen Mitternacht geht der grünliche Planet in der Fischen unter.

 

Neptun im Wassermann steht der Sonne näher als Uranus, er geht daher abends früher unter und ist im Januar kein Beobachtungsziel.

 

Quelle: „Vereinigung der Sternfreunde e.V.“ 

Besucherzähler seit dem 26.02.2011:

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